Wir sind Reinbek - unsere Stadt mit Flüchtlingen

News der Flüchtingsinitiative

ANKUNFT

Immer weniger Menschen gelingt die Flucht nach Deutschland. Das hat viele Auswirkungen: Betten in den Erstaufnahmelagern stehen leer, einige Lager werden geschlossen. Auch das Erstaufnahmelager in Wentorf wird vorerst nicht benötigt. Für die Flüchtlingsinitiativen bedeutet dies, sich verstärkt um die Menschen zu kümmern, die hier sind. Zurzeit wohnen in Reinbek 331 Asylbewerber und in den Unterkünften noch weitere 52 anerkannte Asylanten, die offiziell als obdachlos gelten. Und die weiterhin unsere Unterstützung gebrauchen können.

FAMILIENZUSAMMENFÜHRUNG

Offiziell haben hier anerkannte Flüchtlinge das Recht, ihre Familien nach zu holen. Bei der praktischen Umsetzung gibt es aber viele Probleme: lange Wartezeiten bei der Visabeschaffung bei den zuständigen Ämtern im Ausland, keine Termine, hohe bürokratische Hürden, fehlendes Geld für Flugtickets etc. Auch Familienangehörige von Flüchtlingen in Reinbek sind betroffen. Bernhild Ziehm ist in Kontakt mit Pro Asyl und bittet darum, von solchen Fällen zu erfahren.

GESPRÄCH MIT BUNDESTAGSABGEORDNETEN: „Terror und Flucht in Europa“

Es gab die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten Cem Özdemir und Konstantin von Notz zum Thema „Terror und Flucht in Europa“.

15.04.2016, Aula des Kinderzentrums, Wohltorfer Weg 6, 19.30 Uhr.

AKTION ZIMMER FREI

Noch mal der Hinweis auf die Aktion Zimmer frei: diesen Samstag auf dem Täby- Markt in Reinbek. Karina Korth und Marina Umlauff wollen Menschen dafür gewinnen, ein Zimmer an einen Geflüchteten unterzuvermieten.

Kontakt:
Karina Korth
Email: Karina.Korth@web.de 040 / 728 12 412
0171 5851809

VERANSTALTUNG: DENKANSTÖSSE

„Mädelssache“: Frauen in der Neonazi-Szene“ um dieses Thema geht es am 19.04.2016 ab 20.00 Uhr im Gutshaus Glinde. Die Expertin Andrea Röpke berichtet über die Zunahme weiblicher Aktivitäten bei NPD und Co. Und lädt zur Diskussion. Mehr Informationen unter Termine auf unserer Homepage.

FORTBILDUNG DIE ERSTE

“Interkulturelle Sensibilisierung für Freiwille in der Flüchtlingsarbeit“, so der Titel einer kostenlosen Fortbildung der Diakonie Hamburg für Ehrenamtliche. Konflikte und Missverständnisse in interkulturellen und interreligiösen Kontakten vermeiden, darum geht es am 28.04.2016 von 17.00-21.00 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg-Altona. Es gibt noch einige freie Plätze, die Anmeldung ist angehängt.

FORTBILDUNG DIE ZWEITE

Gleichstellung der Frau, Emanzipation, Rollenbilder, in der Arbeit mit Flüchtlingen sind diese Themen oft eine Herausforderung. Am 18. Juni 2016 ist dazu eine ganztägige Fortbildung in der Begegnungsstätte Neuschönningstedt geplant mit dem Titel „Zwischen Belehrung und Begegnung: ins Gespräch kommen über Gleichberechtigung und Rollenbilder mit Geflüchteten“. Der genaue Ablauf wird noch bekannt gegeben.

NACHLESE KOCHGRUPPE

11.04.2016 Reinbek West: Kochen mit Flüchtlingen
Sechs Frauen der Kochgruppe Reinbek West und 13 Männer, überwiegend aus der Unterkunft Hermann-Körner-Straße, trafen sich am Montag, dem 11.4. in der Küche der Reinbeker Volkshochschule.
Es gab Humus, eine Gemüsesuppe, und Rote Beete Salat mit Schafskäse. Obwohl die Küche mit den fast 20 eifrigen Personen gemütlich eng war, sieht man den Teilnehmern ihren Spaß bei der Arbeit an.
Ein nächstes Treffen der Gruppe ist für Anfang Mai geplant, neue Mitglieder können zurzeit leider nicht mehr aufgenommen werden.

Das nächste Koordinatorentreffen findet statt am 04.05.2016.

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